Was unser Entrecôte ausmacht
Wir grillen ein 250 g Rinder-Entrecôte über echter Olivenholzglut — kein Gas, keine Briketts, sondern das Holz, das auf der Insel anfällt. Olivenholz brennt heiß und sauber, gibt aber im Vergleich zu Eiche oder Buche einen feineren Rauch ab. Genau das, was ein Stück Rindfleisch braucht: Hitze für die Kruste, aber nicht so viel Rauch, dass das Fleisch dahinter verschwindet.
Die Technik
- Abhängen vor dem Grillen — das Fleisch ruht mindestens 21 Tage. Ohne Reifung kein Geschmack, keine Zartheit.
- Würzung minimal — grobes Meersalz aus den Salinen Es Trenc, schwarzer Pfeffer. Sonst nichts. Das Stück soll sich selbst tragen.
- Glut, kein Flammenkontakt — das Fleisch kommt erst auf den Rost, wenn das Olivenholz zu glühender Glut zerfallen ist. So entsteht die klassische Brasa-Kruste ohne Bitterkeit.
- Ruhezeit nach dem Grill — fünf Minuten unter Folie, bevor angeschnitten wird. Erst dann verteilt sich der Saft wieder im Fleisch.
Was dazu kommt
Standard sind Ofen- oder Bratkartoffeln und unsere hausgemachte Hausse-Sauce — eine reduzierte Bratenjus mit etwas Knoblauch und einem Schuss mallorquinischem Wein. Wer Gemüse will: in der Saison gegrillte Paprika oder unser Tumbet als Beilage aus dem Holzofen.
Entrecôte bei Es Muntant
Es ist eines der Gerichte, das du als ersten Besuch bestellst, wenn du wissen willst, was unser Holzkohlegrill kann. Kein traditionelles mallorquinisches Gericht im engen Sinn — ein Brasa-Klassiker, der überall am Mittelmeer auf den Tisch kommt. Aber das Olivenholz, das Meersalz von Es Trenc und die Hand am Grill: das ist der mallorquinische Anteil.